Die schöne Schweiz
Die Schweiz von ihrer schönsten Seite – Foto: Canva

Ob im Urlaub oder sesshaft in diesem Land, in der Schweiz begegnet Dir dieses Wort: CHUCHICHÄSCHTLI. Die Schweizer machen sich einen Spass daraus, da kaum jemand auf der Welt so viele chchchch verwendet. Mir haben es einmal ein paar Schweizer im Urlaub beigebracht, daher war ich gut vorbereitet, als ich auf meinen Schweizer traf.

Neben diesem Wort hat die Schweiz vier Amtssprachen: Deutsch – inklusive unzähliger Schwizer Dütscher Dialekte -, Französisch, Italienisch sowie Rätoromanisch. Die Schweiz steht mit ganz oben bei den Auswanderern. Eine hohe Lebensqualität, die schöne Natur sowie die Sicherheit im Land spielen sicherlich eine grosse Rolle.

In der Schweiz fallen diverse Steuern an, worüber unsere Experten bestens Bescheid wissen. Wer hier zum ersten Mal einkaufen geht, traut seinen Augen nicht: die Lebenshaltungskosten sind ziemlich hoch. Eine schmale Rente reicht in diesem Land nicht aus, um sorglos zu leben. Als Angestellter hat man mit dem höheren Lohn/Gehalt nach Abzug von Steuern, Krankenkasse, Versicherungen sowie Einkäufen für den täglichen Bedarf am Jahresende ziemlich das gleiche übrig wie in Deutschland, je nach Region.

Wer mit Kindern in die Schweiz zügelt, sollte sich vorab über Kindergartengebühren etc. informieren.

Besonders liebe ich die “Tele-Medizin” hier in der Schweiz. Da ich persönlich selten zum Arzt gehe, habe ich mich hier für diese Variante entschieden. Für mein Asthma bekomme ich ein Jahres-Dauerrezept, welches in meiner Apotheke hinterlegt wird. So rufe ich das Medikament online ab und es wird mir geliefert. Keine stundenlangen Arztbesuche mehr für ein Rezept – ich geniesse das besonders!

Der Schweizer ist eher gemütlich und zuvorkommend unterwegs. Drängeleien und Spurts an die Kasse gibt es nicht, höfliches Grüssen, Bitte und Merci sind an der Tagesordnung. Doch wenn der Schweizer einmal richtig wütend ist, dann “haut es ihm den Nuggi raus.” Also den Schnuller. Irgendwie süss, oder?

Ein besonderes Phänomen gibt es hier im Alpenstaat: Die Schweizer Bundesbahn (SBB) ist PÜNKTLICH! Oft sogar auf die Minute! Als ich das erste Mal von Hamburg in die Schweiz gependelt bin, meinte mi Roger am Züricher Flughafen, dass wir mit dem Zügli ins Emmental fahren. Meine spontane Reaktion: “Dann kommen wir ja niiiee an!!” Doch, kamen wir. Und es war ein völlig neues Bahn-Fahr-Gefühl. Inzwischen liebe ich es, mit dem Zügli zu fahren.

Die Mülltrennung wird in der Schweiz sehr ernst genommen: Papier ist nicht gleich Papier. Wo kommen wir denn da hin! Hier wird Pappe und Papier gesondert entsorgt: in Bündeli. Ein Pfandsystem gibt es nicht, die PET Flaschen werden am Ende zusammengedrückt (daran erkennt man einen Schweizer) und im entsprechenden Container entsorgt. Dafür kommen Joghurt Becher in den normalen Müll, die Shampoo Flasche allerdings in den Plastik Müll. Manches erschliesst sich mir nicht, doch ansonsten ist die Bevölkerung sehr gründlich im Mülltrennen.

Nach drei Jahren Pendelei und inzwischen zwei Jahren Wohnen im Emmental, fühle ich mich sehr wohl hier in der Schweiz. Bevor man den Schritt in den Alpenstaat wagt, sollte man vor allem das Finanzielle überdenken und gründlich zusammenstellen. Dafür haben wir die Experten, welche kompetent zur Seite stehen. Für das Tägliche und Miteinander freut Euch auf die Stories und Erfahrungsberichte.

CHUCHICHÄSCHTLI ist eh schon die halbe Miete!

Noch mehr Schwizerdütsch gibt es hier – viel Spass!
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